TRÓJSTRONNY PROJEKT OPALENICKICH LICEALISTÓW Z MŁODZIEŻĄ Z BERLINA I WISSEMBOURGA

W dniach 19-23.03.2018 uczniowie Zespołu Szkół w Opalenicy wzięli udział w kolejnej części trójstronnego projektu „Czy wszystko jest tylko przeszłością? - Europejska kultura pamięci w dialogu”, realizowanym wspólnie z Gimnazjum im. Johna Lennona w Berlinie oraz Liceum im. Stanisława Leszczyńskiego w Wissembourgu.

Tym razem młodzież z Francji, Niemiec oraz Polski poznała historię Krakowa oraz obozu koncentracyjnego w Oświęcimiu. W programie było zwiedzanie Wawelu, Kazimierza, Muzeum Oskara Schindlera oraz Auschwitz.

Przez 5 dni współpracowaliśmy na rzecz pogłębienia naszej znajomości realiów życia podczas II Wojny Światowej oraz zacieśnienia przyjacielskich stosunków międzynarodowych. Podczas wstrząsającego zwiedzania miejsca pamięci, aktywizujących warsztatów oraz przyglądania się skarbom polskiej kultury mieliśmy okazję rozwinąć nasze językowe umiejętności oraz nawiązać zażyłe przyjaźnie. Z pewnością udział w projekcie przybliżył nam okrucieństwo wojny, ugruntował poczucie empatii i człowieczeństwa oraz był dla nas doskonałą lekcją funkcjonowania we współczesnym; kosmopolitycznym i zglobalizowanym społeczeństwie.

 

Realizacja trzyletniego projektu, na wzór "trójkąta Weimarskiego" jest możliwa dzięki ogromnemu zaangażowaniu w jego powstanie p. Dyrektor Genowefy Wasiak oraz p. Katarzyny Leksowskiej.

Koordynatorami projektu byli Justyna Mańka, Anna Batura oraz Jarosław Kasperek.

Projekt jest współfinansowany przez Polsko-Niemiecką Współpracę Młodzieży oraz Burmistrza Opalenicy, p. Tomasza Szulca.

 

Montag, den 19. März 2018
Am  Ersten Tag waren  wir Alle sehr früh unterwegs. Sowohl Schüler als auch Lehrer waren fertig mit vollen Koffern und in guter Laune.
Der Weg war lang und anstrengend ,trotzdem freuten wir uns auf neue Erfahrungen.
Unsere Erwartungen waren sehr groß. Wir wollten Geschichte von einer anderen Seite kennen lernen. In der Schule lernten wir über Ausschwitzt und andere Konzentrationlagern und waren sehr neugierig, wie das wirklich aussah. Wir wollten die Meinung junger Menschen aus anderen Ländern kennen lernen. Auch Krakau war für uns sehr attraktiver Ort, weil für uns möglich war, polnische Kultur kennen zu lernen und die Stadt zu genießen.
Als wir am Mittag nach Krakau kamen, verliebten wir uns in diese Stadt auf den ersten Blick wegen der alten Gebäude, Cafés und schönenAtmosphäre. Leider begrüßte uns das Wetter sehr kalt, es schneite und war frostig. Unser Hostel „Żaczek“ war sehr gemütlich. Es befand sich in der Nähe von Nationalmuseum, wo wir „Dame mit einem Hermelin“ bewundern konnten. Nach der Ankunft warteten wir ungeduldig auf das geemeinsame Treffen mit Schülern aus Berlin und Wissembourg.
Dann nahmen wir an Integrationsspielen und Sprachanimationen teil. Wir spielten und hatten viel Spaß , das half uns das erste Eis brechen und wir konnten neue Kontakte aufnehmen. Nach dem gemeinsamen Essen besprochen  wir Programm . Später hatten wir Freizeit in unseren Zimmern und wir konnten uns besser kennen lernen, neue Freundschaften schlieβen und mit neuen Freunden über Eindrücke sprechen.               (Wiktoria  Marciniak)



Dienstag den 20. März 2018

Um 8:30 Uhr gab es Frühstück und danach die Gruppeneinteilung für die Workshops in Auschwitz.

Um 10 Uhr sind wir in die Stadt gegangen und hatten eine vierstündige Stadtführung in zwei Gruppen. Wir haben mit der Geschichte der Stadt angefangen, indem die Führerin uns eine der ältesten Universitäten in Europa gezeigt hat. In einem Hof haben wir eine schöne Uhr bewundert und erfahren, dass früher während dem Glockenspiel jede zweite Stunde kleine Figuren rauskamen. Uns war sehr kalt und so haben wir eine kleine Pause im Warmen machen müssen.

Danach haben wir das jüdische Stadtviertel und einen jüdischen Friedhof besucht, wo wir überrascht waren, dass Steine anstatt Blumen dort abgelegt werden. Danach haben wir erfahren, dass die Steintradition aus Moses’ Epoche stammt. Die Führerin hat uns erklärt, dass die Juden, als Moses sie durch die Wüste geführt hat, ihre Leichen mit Steinen bedeckten. Wir waren auch zum ersten Mal in einer Synagoge. Wir dachten, dass es viele Unterschiede zwischen Kirchen und Synagogen gibt, aber eigentlich haben die beiden Gebäude Ähnlichkeiten. Es war interessant, die Stadt zu besichtigen.
Anschließend haben wir in einem Restaurant zu Mittag gegessen und hatten danach Freizeit bis um 18.30 Uhr. Wir haben Shopping gemacht, aber es war sehr kalt und hat viel geschneit. Dies war allerdings auch sehr schön, da die Stadt weiß bedeckt war.

Danach sind wir in das Jugendhotel zurückgekehrt, um zu essen. Abends hatten wir nochmal Freizeit bis um 23 Uhr. Wir haben Audreys Geburtstag gefeiert, indem wir Bonbons gegessen und viel gelacht haben. Wir haben auch Frau Loison einen Cupcake gekauft, weil es ihr nicht gut ging, um ihr gute Besserung zu wünschen und ihr eine Freude zu machen.

(Hugo, Adrien, Camille, Audrey, Mélissa)

 

 

Mittwoch, den 21. März 2018

 

Unser heutiger Ausflug war ein Besuch des Konzentrationslagers Auschwitz-Birkenau. Bei diesem Ausflug wurden wir alle, Schüler wie Lehrer, mit der traurigen Realität der Vergangenheit konfrontiert. Mehrere Reaktionen wurden ausgelöst, worauf ich euch besonders aufmerksam machen möchte. Die Mehrheit von uns fühlten sich sehr betroffen von den Grausamkeiten, die sie sahen und von den Erklärungen, die die Führerin gab. Ein paar von und kamen die Tränen und manche waren sprachlos. Andere hingegen zeigten eine merkwürdige Verhaltensweise, die man als respektlos bezeichnen könnte: manche machten Dummheiten, mitten im ehemaligen Konzentrationslager, andere machten sich über die Erklärungen der Führung lustig. Für mich und einige meiner französischen Mitschüler war es anstrengend, denn wir wollten uns in aller Ruhe auf die Besichtigung konzentrieren und wurden andauernd von manchen Personen gestört. In Frankreich wurden wir dazu erzogen, mit diesem Thema sehr respektvoll und betroffen umzugehen. Das scheint in Deutschland anders zu sein. Wir fragen uns, warum man in Deutschland nicht lernt, sich an solchen Orten anders zu verhalten, warum man dort ungenierter ist.

Wir sind dort ebenfalls Juden begegnet. Diese Juden haben die Besichtigung wahrscheinlich anders erlebt als wir, denn sie wissen, dass, wenn sie ein paar Jahre früher gelebt hätten, sie wohl in das Konzentrationslager deportiert worden wären. Das hat mich zum Nachdenken gebracht. An diesem Tag war es recht kalt in Auschwitz und wir stellten fest, dass das Leben unter diesen Bedingungen sehr schwer war. Wir stellten uns vor, wie die Menschen in einer noch größeren Kälte, mit weniger Kleidung, gelebt, gearbeitet und überlebt haben. Da wurden uns die Lebensbedingungen dieser Zeit wirklich klar.

(Amélie)

 

Am Nachmittag waren wir in kleine Gruppen aufgeteilt für Workshops. Diese haben es uns ermöglicht, mit polnischen und deutschen Jugendlichen zusammenzuarbeiten. In den Workshops sind wir mit Einzelfallen von deportierten Personen konfrontiert worden, zum Beispiel von Romas und Sintis. Als wir mit den Geschichten von diesen Einzelfällen konfrontiert wurden, waren wir sehr berührt, denn Menschen wie wir wurden deportiert, obwohl sie nichts verbrochen hatten. Sie wurden deportiert, weil sie Roma oder Sinti waren. Es zersprangen Familien. Ich erinnere mich zum Beispiel an eine Familie aus Holland, die in ein Ghetto und dann in das Konzentrationslager Auschwitz deportiert wurde. Die Eltern und drei der Kinder kamen in das Lager und wurden vergast. Nur eines der Kinder hatte Glück im Unglück, denn es überlebte, weil es bei einer Tante war.

(Dennis, Catherine, Sophie, Tim)

 

 

Donnerstag, den 22. März 2018:

An dem letzten vollständigen Tag unseres Austausches in Krakau lächelte uns eine freudige Sonne an. Dieser Temperaturumschwung war uns, nach vergangenen Tagen voller Kälte, sehr willkommen. Voller Freude liefen wir zum Königsschloss „Wawel“, wo uns eine interessante Führung durch die Schlossanlage und der dort stehenden Kathedrale erwarteten. Besonders beeindruckt hat uns die Architektur des Gotteshauses. Es bestand aus einem Hauptschiff, an das 17. Kapellen aus verschiedenen Epochen angebaut worden waren. Auch das Innere mit vielzähligen verzierten Särgen von polnischen Königshäusern war eindrucksvoll. Vor diesem historischen Bau entstand unser Gruppenfoto. Mit der Straßenbahn fuhren wir in Richtung Schindlers Fabrik, machten aber vorher noch einen Halt am Friedensplatz im jüdischen Ghetto. Dort schilderte uns unser Stadtführer, wie die Selektion im Ghetto von statten ging.

Weiter ging es zur Fabrik, die ein Museum beherbergt. Dort nahmen wir an einer Führung in mehreren Gruppen teil. Die Gruppe mit David, Rémy und Henri fand sie sehr zäh und mühselig, was auf die vortragende Person zurückzuführen war. In der anderen Gruppe, in der Adrien und Jurij waren, stellte es sich anders dar. Sie fanden sie lehrhaft, da sie viele Informationen von der ganzen Kriegszeit, den Deportationen und das Leben dieser Zeit bekamen. Ein paar von uns waren besonders verwundert über Fliesen mit dem Muster des Hakenkreuzes und Naziflaggen, die sich in einem Raum des Museums befanden. Dies wirkte zum Teil schockierend, geschmacklos, dass diese so offen ausgestellt wurden. Das hatten wir nicht erwartet, besonders nicht in einem polnischen Museum. Anscheinend gehen Teile der polnischen Bevölkerung unbekümmerter mit dieser Vergangenheit um.

Dennoch waren wir durch unsere Erwartungen etwas enttäuscht von Schindlers Fabrik. Wir hatten den Film „Schindlers Liste“ im Unterricht gesehen und uns erhofft, Elemente wiederzusehen (was bis auf eine Treppe nicht der Fall war). Es gab kaum Originalgegenstände aus der Fabrik, keine Rekonstruktionen von Maschinen, Räumen,…

Anschließend hatten wir Freizeit bis zum Abend. In kleinen Gruppen zogen wir durch die Stadt, schauten uns diese an, nutzen die Zeit zum Einkaufen in einer nahgelegenen Einkaufspassage.

Um 18 Uhr, die Füße plattgetreten, der Körper erschöpft, aber dennoch erfreut über den schönen Tag, trafen sich alle Klassen in der Kantine des Jugendhotels. Dort mussten die Teilnehmer der verschiedenen Workshops des Vortages im KZ-Auschwitz, den Kameraden vorstellen, was sie in ihrem getan und gelernt hatten.

ARTNER Henri, BEHRENS David, BURGUN Adrien, GEBHARD Jurij, LAMBERT Rémy - 1ère ABIBAC 2017/18 Lycée Stanislas Wissembourg

 

Freitag, den 23. März 2018
Der letze Tag war der schweresten und traurigsten. Neue Freunde, viele schöne Erinnerungen und wunderbare Zeit . Niemand wollte zurückfahren. Wir machten kurze Resümee und sprachen über unsere Empfindungen. 
Wir besprachen Stadtführungen, und wie Krakau uns sehr positiv überraschtet. Jugendliche aus Deutschland und Frankreich bewunderte Universität Jagielloński eine der ältesten Universitäten in Europa, jüdische Stadtviertel und einen jüdischen Friedhof, Königsschloss „Wawel“ und schöne Architektur des Gotteshauses. In Erinnerung hatten wir auch Besuch des Konzentrationslagers Auschwitz-Birkenau. Das war sehr trauriger und anstrengender Tag. Wir erfuhren,wie Menschen während des II Weltkriegs in Konzentrazionslagern lebten . Wir erkundigten uns nach viele schockierenden Tatsachen bei Workshops und Besichtigungen. 
Diese Erinnerungen beeindruckten uns sehr und werden uns noch lange begleiten. Wir fanden viele neue Freunde mit denen wir zurzeit im Kontakt sind. Nach einem langen und traurigen Abschied fuhren wir nach Hause zurück und dachten noch über diese 5 wunderbare Tage. (Wiktoria Marciniak)

 

 

Wiktoria Marciniak

Adrian Sadowski

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